Die Geisteslehre – zurück zu den Quellen

 

Die Geisteslehre befasst sich mit den Grundfragen unseres Daseins. Dabei geht sie zurück zur Quelle, zum Ursprung des Christentums, und unterrichtet über verlorenes Wissen über das Woher und Wohin des Menschen.

 

Josef: Liebe Geschwister, warum beschäftigen sich so wenige gläubige Christen mit dem Leben nach dem Tode? Werden sie beeindruckt von den Worten “Man soll die Toten in Ruhe lassen” oder “Man soll die Toten nicht befragen” (3. Mos. 19, 31; 5. Mos. 18, 10–12)? Werden sie denn unterrichtet über die geistigen Gesetze, über die Schöpfung Gottes, über den Heils- und Erlösungsplan? Was bietet ihnen die Kirche? Oder weiss die Kirche selbst keine Antwort darauf zu geben? Das Letztere scheint wohl richtig zu sein, bedauerlicherweise.
Eine weitere Frage lautet: Ist die christliche Lehre, so wie sie heute verkündet wird, noch dieselbe wie einst zur Zeit Christi oder nach seinem irdischen Tode, wie sie von den Aposteln übernommen wurde? Was ist eigentlich aus dieser christlichen Lehre geworden, die einst von den Aposteln verkündet wurde? Was ist aus ihr geworden? Die Antwort könnt ihr euch selbst geben. Ihr habt die Vergleiche, ihr habt eine Kirchengeschichte. In den Büchern ist aufgezeichnet, welche Kirchenfürsten es gab, wie sie lebten, wie sie das Wort Gottes verkündeten, was alles geschehen ist. Darüber kann man sich orientieren.
Mir aber geht es darum, zu euch Menschen vom Leben nach dem Tode zu sprechen, euch davon zu überzeugen, dass das Leben nach dem irdischen Tod weitergeht. Ich möchte so manches aufklären, und wenn mir dies gelingt, werde ich manchen Menschen stützen können. Er wird zu höherer und besserer Erkenntnis kommen; denn er fängt an, nach dem Sinn seines Lebens zu fragen. Und er wird auch Antwort bekommen über den Sinn des Lebens im Allgemeinen und über den Sinn seines persönlichen Lebens, also welchen Sinn und welchen Zweck sein Leben hat. Es gibt so verschiedene Dinge, worüber der Christenmensch aufgeklärt werden sollte.

Ausschnitt aus dem Vortrag von Geistlehrer Josef vom 4.2.1978 durch seine Mittlerin Beatrice Brunner im grossen Saal des Musikkonservatoriums Zürich

 
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